INITIATIVE 13

Initiative 13:00 – Mehr Zeit für gute Schule

„Gut‘ Ding will Weile haben“ – das gilt besonders auch bei der Bildung unserer Kinder.
In diesem Sinne engagiert sich unser gemeinnütziger Verein für ein klares Ziel:
Die bayerischen Grundschulkinder sollen jeden Tag mehr Zeit bekommen, und zwar bis 13:00!

Mehr Zeit für gemeinsames Lernen.

Mehr Zeit, um Gelerntes zu üben.

Mehr Zeit, um die Schule als ganzheitlichen Lern- und Lebensraum zu erfahren.

Mit anderen Worten: Mehr Zeit für eine gute Schule!


Die Ziele der Initiative 13:00

Wir sind überzeugt: Von einer verlängerten gemeinsamen Unterrichtszeit profitieren alle – Schulkinder, Lehrer und Eltern.
Aus diesem Grund setzt sich die Initiative 13 für einen geregelten Halbtagsunterricht von 8:00 bis 13:00 Uhr an allen bayerischen Grundschulen ein.

Damit die Kinder nicht mehr Zeit in der Betreuung als gemeinsam in der Schule verbringen

  • Schon heute besuchen fast 80% der Grundschüler nach dem Unterricht einen Hort oder eine Mittagsbetreuung – Tendenz steigend. Die Zeiten, in denen Kinder um 11:20 von der Mutter abgeholt wurden und der Vater Alleinverdiener war, sind vorbei.
  • Immer mehr Frauen arbeiten: aus ökonomischer Notwendigkeit, oder auch aus eigenem Wunsch.
  • Bei 19 Wochenstunden Unterricht in der 1. und 2. Klasse verbringen derzeit die Kinder bis zu 26 Stunden wöchentlich in der Betreuung. Dieses Missverhältnis gilt es im Interesse der Kinder zu verbessern. Je besser die Kinder während des Halbtagesunterrichts gefördert sind, umso weniger muss am Nachmittag zu Hause nachgearbeitet werden. Lernen findet dadurch konzentrierter in der Schule statt.

Damit möglichst schnell ein erster Schritt auf dem Weg zur Ganztagsschule getan wird

  • Die Einführung der Ganztagesschule ist parteiübergreifender, politischer Konsenz. Politik und Gesellschaft haben erkannt, dass aufgrund des demographischen Wandels auch für unser Bildungssystem Veränderungen geboten sind.
  • Im Unterschied zur Ganztagesschule kann die volle Halbtagsschule schnell und verhältnismäßig einfach umgesetzt werden. Es entfallen aufwändige Umbaumaßnahmen für Kantinen etc, es sind deutlich weniger zusätzliche Lehrer notwendig, bestehende Strukturen wie Hort und Elterninitiativen werden nicht angetastet.
  • Es können mit dem vollen Halbtag wertvolle Erfahrungen für die Konzeption des bedarfsgerechten Ganztagesangebotes gesammelt werden.
  • Damit Unterricht zuverlässig, regelmäßig, vielfältig und ohne Hektik stattfinden kann, und zwar jeden Tag bis 13:00 Uhr.

Die Vorteile im Überblick:

Mehr Flexibilität in der Gestaltung des Unterrichts: Im geregelten Halbtag können die Unterrichtseinheiten à 45 Minuten besser aufgebrochen werden. Der gleiche Stoff kann bedarfsgerecht in einem pädagogisch angemessenen Zeitraum vermittelt, geübt und vertieft werden.

Mehr Zeit für individuelles Lernen: Der geregelte Halbtag bietet mehr Zeit für Förder- und Intensivierungsstunden. Lehrer können besser auf die individuellen Fähigkeiten und Bedürfnisse der Schüler eingehen.

Mehr Raum für Sport, Musik oder Kunst: Der regelmäßige Wechsel zwischen Arbeits- und Entspannungsphasen entspricht dem kindlichen Lernverhalten und fördert die ganzheitliche Entwicklung.

Mehr Vereinbarkeit von Schule, Familie und Beruf: Eine verlässlich geregelte und qualitativ hochwertige pädagogische Begleitung von Schulkindern entlastet berufstätige Eltern und erleichtert insbesondere Müttern einen dauerhaft erfolgreichen Verbleib im Berufsleben.

 


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